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Prometheus – Burning Down the House

Stückentwicklung von Manuel Moser und Ensemble eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim
Prometheus – Burning Down the House


Köln-Premiere am 15.04.2027 

Sind wir frei? Wann sind wir es nicht? Woran machst du das fest? Inwiefern prägen Bilder von Stärke und Männlichkeit unser Verständnis von Freiheit? Und wer ist Prometheus? Der Sage nach erschuf der Titan die ersten Menschen und brachte ihnen das Feuer. Gestohlen von Zeus, weil der es ihnen nicht selbst hatte geben wollen. Ist Prometheus, zur Strafe an einen Felsen gekettet, also ein Held, weil die Menschen dank ihm nicht mehr frieren? Oder trägt er Schuld an der zerstörerischen Kraft, die sie mithilfe des Feuers gegenüber der Natur entfalten? Was ist wichtiger: die Freiheit, zu handeln, oder die Folgen unseres Handelns? Und macht Moral uns unfrei? 

Schauspieler Sebastian Reich und das künstlerische Team um Manuel Moser erforschen in ihrem Solostück die Grenzen der Freiheit. Es geht um Gehorsam und Gewissen, um Verantwortung und Reue. 

Dauer ca. 60min. ohne Pause

Besetzung: Sebastian Reich 
Regie, Bühne und Kostüm:
Manuel Moser
Musik: Öğünç Kardelen
Choreografie: Salim Ben Mammar 
Dramaturgie: Flora Riezinger 
Kunst und Vermittlung: Lena Regahl 
Regieassistenz: Valeria Ryzhonina 
Regiehospitanz: Lene Hanke

Termine


Sind wir frei?
Wann sind wir es nicht?
Woher weißt du das?
Welche Bilder von Stärke und Männlichkeit haben wir?
Und was hat das mit unser Freiheit zu tun?
Und wer ist Prometheus?
   


Die Geschichte von Prometheus ist schon sehr alt.
Die Geschichte geht so:
Prometheus erschuf die ersten Menschen.
Und er brachte ihnen das Feuer.

So konnten die Menschen kochen,
sich wärmen und Werkzeuge herstellen.


Aber Zeus war wütend darüber.
Er wollte den Menschen das Feuer nicht bringen .
Darum hat er Prometheus zur Strafe an einen Felsen gekettet.


Ist Prometheus ein Held?
Weil er den Menschen das Feuer gebracht hat und sie nicht mehr frieren?
Oder trägt er eine schwere Schuld?
Weil das Feuer große Kraft hat und die Natur zerstören kann?


Was ist wichtiger:
Die Freiheit, etwas zu tun?
Oder die Folgen von dem, was wir tun?
Welche Regeln gibt es für das, was wir tun?
Und machen diese Regeln uns un·frei?
 

Das Stück ist ein Solo·stück.
Das bedeutet:
Schauspieler Sebastian Reich steht alleine auf der Bühne.
Zusammen mit dem Team um Manuel Moser erforscht er die Grenzen der Freiheit.


Das Stück fragt:

  • Welche Regeln brauchen wir?
  • Was ist richtig und was ist falsch?
  • Wer trägt Verantwortung?
  • Und was passiert, wenn wir einen Fehler gemacht haben?