Hier kommt keiner durch
nach dem Bilderbuch von Isabel Minhós Martins und Bernardo P. Carvalho in einer Inszenierung von Manuel Moser
Premiere am 03.04.2027
Stell dir vor, da ist ein Ort voller Menschen und voller Licht, trubelig und bunt. Und dann ist da eine Linie. Und hinter die darf kein Mensch. Dafür sorgt der Aufseher. Weil der General das sagt. Wieso genau hier und wieso ausgerechnet die beiden das zu entscheiden haben, das weiß niemand. Und so beginnen all diese Menschen, sich zu beschweren und zu bewegen, laut und entschlossen, entlang der gezogenen Grenze und vielleicht bis dahinter. Stell dir das vor, dieses Chaos. Wäre schon seltsam, eine solche Welt, oder nicht? Isabel Minhós Martins und Bernardo P. Carvalho zeichnen in ihrem Kinderbuch ein starkes, fragendes Bild unserer Gesellschaft und stellen infrage, wie und wieso Grenzen in unserer Welt gezogen werden. Eine Geschichte über Widerstand und Kraft und über die Willkür der Verteilung von Macht.
Besetzung: N.N., N.N.
Regie und Bühne: Manuel Moser
Kostüm: Julia Cyrus
Musik: Ögunc Kardelen
Dramaturgie: Ben Denke
Theaterpädagogik: Moritz Tölle
Regieassistenz: Friedrich Nürnberger
Termine
Stell dir vor:
Da ist ein Ort voller Menschen und voller Licht.
Trubelig und bunt.
Und dann ist da eine Linie.
Und hinter diese Linie darf kein Mensch.
Dafür sorgt der Auf·seher.
Weil der General das sagt.
Wieso dürfen ausgerechnet die beiden das entscheiden?
Das weiß niemand.
Und so beschweren sich die Menschen.
Sie bewegen sich.
Laut und entschlossen.
Sie gehen an der Linie entlang.
Und vielleicht bis dahinter.
Stell dir das vor, dieses Chaos.
Wäre schon seltsam, eine solche Welt.
Oder nicht?
Isabel Minhós Martins und Bernardo P. Carvalho haben ein Kinder·buch gezeichnet.
Sie stellen Fragen zu unserem Zusammen·leben:
Warum gibt es Grenzen?
Wer entscheidet darüber?
Was verändern Widerstand und Kraft?
Und warum ist Macht so ungleich verteilt?