Die Räuber (UA)
frei nach Friedrich Schiller in einer Überarbeitung von Manuel Moser in einer Inszenierung von Maximilian von Ulardt
Premiere am 13.02.2027
Zwei Geschwister. Karl und Franz. Idealismus und Wille zur Macht. Aus Ungerechtigkeit und Enttäuschung wird Karl zum Räuber. Moralische Empörung schlägt um. In Gewalt. Die Räuber von Friedrich Schiller sind nicht nur ein Familiendrama, sondern ein Spiegel menschlicher Abgründe. Der Wunsch nach Gerechtigkeit wird zu Wut. Der moralische Impuls wird destruktiv. Die Gruppe gibt Sinn, sie gibt Stärke. Doch sie kann leicht zerbrechen. Wann schlägt Moral in Radikalisierung um? Und wann wird Macht zu kalt und rational? Wann wird sie zerstörerisch? Das Stück fordert zur Selbstprüfung auf und erinnert daran, dass Freiheit immer auch bedeutet, Verantwortung für die eigenen Impulse zu übernehmen. Und was passiert, wenn nicht?
Besetzung: Franziska Ferrari, Hannah Holthaus, Leonie Houber, Klaus Schweizer, Kübra Sekin
Inszenierung und Kostüm: Maximilian von Ulardt
Text: Manuel Moser
Bühne: Marc Mahn
Kostüm: Julia Cyrus
Musik: Max Kotzmann
Dramaturgie: Antonia Ortmanns
Theaterpädagogik: Chrissi Sauer
Regieassistenz: Friedrich Nürnberger
Ausstattungsassistenz: N.N.