Performer*innen Den Hyänen verwandt
„Wenn ein Knochen bricht, zeigt das die Grenze der Situation, nicht die Schwäche des Körpers.“
Die Schwestern des Hyänen-Hauses – so werden die Mädchen im Dorf genannt – leben seit Jahren am Rand der Gemeinschaft. Gefürchtet, gemieden und ausgegrenzt, werden sie zu „Hyänen“ gemacht. Nach dem kürzlichen Tod ihrer Schwester Salem und neuen Gerüchten laden sie das Dorf – das Publikum – zu sich ein, um sich zu zeigen und gehört zu werden. Da-bei sind sie gezwungen, sich auch mit ihrer eigenen Trauer auseinanderzusetzen.
Den Hyänen verwandt erzählt von Ausgrenzung, Zugehörigkeit und davon, welche Macht eine Gemeinschaft über die Leben der Einzelnen hat.
Spielleitung: Janine D’Aragona
Ausstattung/Kostüm: Zeynep Topal
Assistenz: Latisha Mian D'Aragona
Spielende: Flora de Souza Kleidt, Arina Shibaeva, Lina Koller, Antonia Dreier, Mia Jetas, Amalia Kalhöfer, Ella Braßler, Carla Grundmann, Luca Hermes, Nina Ivković, Thea Sonnleithner, Ava Isfort, Nala Paganga, Carlotta Briz Kristhofen, Milena Boehmer, Mira Hanushevsky, Filippa Georgi, Alina Weddige
English
Hyena Kin
“When a bone breaks, that indicates the limits of the situation, not the weakness of the body.”
The Sisters of the Hyena House – as the girls are referred to in the village – have lived at the margins of the community for years. Feared, avoided and excluded, they are made “hyenas”. Following the recent death of their sister Salem and new rumours, they invite the village – the audience – to their home to show themselves and to be heard. Doing so, they are forced to face their own grief as well. Related to the Hyenas tells of exclusion, belonging and the power a community holds over the lives of individuals.