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Samu Gryllus / ORBIT Festival
Wer zahlt den Preis der Freiheit? Wie fühlt es sich an, eine Geisel zu sein? Entführt von den Söhnen eines hochrangigen Parteimitglieds, die das staatssozialistische Ungarn hinter sich lassen und nach Österreich fliehen wollten. Was geschah während jener fünf Nächte im Jahr 1973, als zwei junge Männer fünfzehn Mädchen ohne Wasser und Nahrung gefangen hielten?
Die ungarische Schriftstellerin Csenge Hatala hat die Dokumente der lange verschwiegenen Geschichte ihrer Heimatstadt ans Licht gebracht und Interviews mit noch lebenden Beteiligten geführt. Die Aufführung ermöglicht es dem Publikum, eine zutiefst menschliche und tragische Situation durch Musik (Komposition Samu Gryllus) und Performance (Regie: Vince Varga) zu erfassen – und bietet dabei ein besonders intensives emotionales Erlebnis
